Melodische Notation in c-Moll (Fragment), K. 701
von Wolfgang Amadeus Mozart

Mozarts Melodische Notation in c-Moll (K. 701) ist eine authentische, jedoch unvollendete, einseitige Skizze aus etwa 1785â1786, die allgemein mit Wien in Verbindung gebracht wird. Sie ist ausschlieĂlich als melodische Notation ĂŒberliefert und gewĂ€hrt einen Einblick in Mozarts Arbeit als improvisierender Pianist und Komponist â festgehalten, bevor eine vollstĂ€ndige Textur oder ein formaler Gesamtplan ausgeschrieben wurde.
Was bekannt ist
Das Köchel-Verzeichnis fĂŒhrt K. 701 als authentisches, erhaltenes, aber unvollendetes Fragment: âmelodische Notation in c-Mollâ. Es wird auf Wien, 1785â1786 datiert; weder ein konkreter Anlass noch ein Zielwerk (Sonatensatz, Variationenzyklus, Konzertentwurf usw.) lĂ€sst sich jedoch allein aus dem erhaltenen Blatt bestimmen.[1]
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Biografisch verortet dies die Skizze in Mozarts spĂ€tere Zwanziger â mitten in der auĂergewöhnlich geschĂ€ftigen Wiener Zeit, in der er als Pianist, Lehrer und Komponist tĂ€tig war. Genau unter solchen Bedingungen sind schnelle, praktisch orientierte NotationskĂŒrzel (eine Melodie ohne auskomponierte Begleitung) als Arbeitsnotiz plausibel, weniger als fertig ausgearbeitetes âStĂŒckâ.[1]
Musikalischer Inhalt
Erhalten ist â wie die Katalogbeschreibung andeutet â im Wesentlichen eine Melodie in c-Moll ohne vollstĂ€ndig ausgearbeitete Klaviertextur. Die Notation weist auf eine frĂŒhe Entwicklungsstufe einer Tastenidee hin: eine Linie, die Kontur, Rhythmus und kadenzielle Ausrichtung festhĂ€lt, jedoch nicht ausreicht, um ein definitives Begleitmodell, Innenstimmen oder eine groĂformale Anlage festzulegen.[1]
[1] International Mozarteum Foundation, Köchel-Verzeichnis entry for KV 701: status (authentic/extant), dating (Vienna 1785â1786), key (C minor), and fragment/uncompleted designation.




