K. 626b/03,02

Skizzenblatt (zweifelhaft, verschollen), K. 626b/03,02

de Wolfgang Amadeus Mozart

Posthumous portrait of Mozart by Barbara Krafft, 1819
Mozart, posthumous portrait by Barbara Krafft, 1819

Das Skizzenblatt (zweifelhaft, verschollen) (K. 626b/03,02) ist ein in der Literatur erwähntes einzelnes Blatt mit Musiknotation, das einst Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) zugeschrieben wurde, heute jedoch als von zweifelhafter Authentizität gilt. Das Manuskript ist verschollen; zudem sind für das Stück, wie es in den modernen Daten des Köchel-Verzeichnisses geführt wird, weder Tonart noch Datum, Entstehungsort oder eine gesicherte Provenienz bekannt.[1]

Was bekannt ist

K. 626b/03,02 ist nur als Katalogmeldung überliefert: Es wird knapp als „Skizzenblatt“ beschrieben, mit den zusätzlichen Kennzeichnungen „zweifelhaft“ und „verschollen“.[1] Mit anderen Worten: Weder die auf dem Blatt notierte Musik noch irgendein identifizierender Paratext (etwa ein Incipit, Angaben zur Instrumentation oder zum vorgesehenen Werk) stehen derzeit zur Untersuchung zur Verfügung.

Obwohl es in modernen Nachschlagekontexten mitunter zusammen mit „Ergänzungen“ im Umfeld des Requiem in d-Moll, K. 626, geführt wird, lässt sich allein aus der erhaltenen Beschreibung kein dokumentierter musikalischer oder historischer Zusammenhang nachweisen.[1]

Musikalischer Inhalt

Da das Blatt verschollen ist und der Köchel-Eintrag nicht einmal ein kurzes musikalisches Incipit überliefert, ist es nicht möglich, seine Themen, Textur, Besetzung oder formale Intention auf verantwortbare Weise über die allgemeine Charakterisierung „Skizze“ hinaus zu beschreiben.[1]

[1] Wikipedia — Köchel catalogue (table entry listing “626b/03,02 — Sketch leaf (doubtful, lost)”).