Skizzenblatt (K. 626b/03,03)
von Wolfgang Amadeus Mozart

Mozarts Skizzenblatt (K. 626b/03,03) ist nur als dĂŒrftig beschriebenes Fragment ĂŒberliefert: Im modernen Katalogeintrag werden weder Tonart, Datum oder Entstehungsort noch ein gesicherter Kontext genannt. HĂ€ufig wird es als zweifelhaftes oder möglicherweise unechtes StĂŒck behandelt und bisweilenâohne belastbaren Nachweisâlose mit dem kompositorischen Umfeld des unvollendeten Requiem (K. 626) in Verbindung gebracht.
Was bekannt ist
K. 626b/03,03 ist in den Zusammenstellungen, die die Materialien zu K. 626b ĂŒberblicksartig erfassen, lediglich als einzelnes âSkizzenblattâ verzeichnetâohne Tonart, ohne Jahresangabe und ohne Ortsnennung.[1] Anders als sicher kontextualisierte Mozart-Autographskizzen in groĂen Sammlungen (die sich oft ĂŒber Papiersorte, Handschrift oder angrenzende ArbeitszusammenhĂ€nge datieren lassen) ist dieses Blatt in frei zugĂ€nglichen institutionellen Katalogen nicht breit dokumentiert; Herkunft und sogar Zuschreibung werden daher in der SekundĂ€rliteratur mit Vorsicht behandelt.[1]
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In der editorischen Praxis befindet sich ein solches Objekt nahe an der Grenzzone der âMozartianaâ: ĂberlieferungsstĂŒcke ohne klar nachvollziehbare Quellenkette können alles Mögliche darstellenâvon einer authentischen Arbeitsnotiz bis hin zu einer spĂ€teren Abschrift, Fehlzuschreibung oder FĂ€lschung.[2]
Musikalischer Inhalt
Derzeit lĂ€sst sich aus gĂ€ngigen Online-Nachschlagewerken oder Bibliothekskatalogen keine verlĂ€ssliche, öffentlich zugĂ€ngliche Beschreibung der auf dem Blatt notierten Musik (Incipit, Besetzung oder eine eindeutig erkennbare thematische Verbindung) anfĂŒhren.[1] Ohne Incipit oder eine Beschreibung des Faksimiles ist es nicht möglich, Harmonik, Satzbild oder eine Beziehung zu Materialien des Requiem ohne Spekulation zu charakterisieren.
[1] Wikipedia: Köchel catalogue â table entries summarizing K. 626b sketch leaves, including K. 626b/03,03 as âSketch leafâ with no key/date/place given.
[2] Digital Mozart Edition (Mozarteum): New Mozart Edition online publication, Work Group 29 âWorks of Dubious Authenticityâ â outlines editorial principles and the handling of doubtful attributions and problematic transmission.




