Sinfonie in D (verschollen oder nicht identifiziert), K. Anh.C 11.07 (D-Dur)
di Wolfgang Amadeus Mozart

Mozarts Sinfonie in D (K. Anh.C 11.07) ist ein verschollenes und in ihrer Echtheit zweifelhaftes Werk, das vorsichtig auf etwa 1769 datiert wird, als der Komponist ungefähr 13 Jahre alt war. Überliefert ist sie nur als kurzes thematisches Incipit in einem Katalogeintrag aus dem 18. Jahrhundert, sodass Satzfolge, Besetzung und sogar die Autorschaft unsicher bleiben.
Hintergrund und Kontext
Um 1769 trat Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) in die frühe Adoleszenz ein und arbeitete in Salzburg unter der engen Anleitung seines Vaters Leopold Mozart (wobei Reisen und Aufträge von außerhalb zunehmend zum musikalischen Alltag der Familie gehörten). In dieser Zeit schrieb Mozart bereits selbstverständlich für Orchester und schuf kompakte Sinfonien, die an die österreichische und süddeutsche Sinfonia-Tradition der Jahrhundertmitte anknüpfen—Werke, die oft für höfische und bürgerliche Anlässe gedacht waren und typischerweise aus zupackenden, klar profilierten Themen gebaut sind.
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K. Anh.C 11.07 wird meist ungefähr in dieses Jahr eingeordnet, ist jedoch am besten als Katalog-„Schatten“ zu verstehen: Das Werk ist nicht erhalten, und weder musikalisch noch dokumentarisch lässt es sich Mozart sicher zuschreiben. Moderne Referenzverzeichnisse führen es daher unter den Sinfonien zweifelhafter oder unechter Authentizität und als eine von mehreren verschollenen Sinfonien, deren Status ungeklärt bleibt.1
Musikalischer Charakter
Weder eine vollständige Partitur noch Stimmen oder eine verlässliche Beschreibung der Sinfonie sind überliefert. Das Bekannte beschränkt sich auf ein zweitaktiges Incipit, das im Handschriftenkatalog von Breitkopf & Härtel erhalten ist—genug, um das Werk als Sinfonie in D-Dur zu registrieren, aber nicht genug, um Sätze, Form oder Orchestrierung mit Sicherheit zu rekonstruieren.1
Stellung im Katalog
Als vermeintliche Salzburger D-Dur-Sinfonie aus Mozarts 13. Lebensjahr würde K. Anh.C 11.07—falls echt—zu jener Reihe früher Orchesterstücke gehören, die neben Serenaden, Cassationen und anderer praktisch ausgerichteter Ensemblemusik entstanden. Da sie jedoch nur durch einen winzigen thematischen Fingerabdruck belegt ist und stützende Quellen fehlen, bleibt sie ein zweifelhafter, faktisch nicht aufführbarer Katalogeintrag und kein Werk mit gesichertem Platz in Mozarts sinfonischer Entwicklung.1
[1] Wikipedia — “Mozart symphonies of spurious or doubtful authenticity” (entry for Anh.C 11.07: D major; known only by a two-bar incipit in the Breitkopf & Härtel manuscript catalogue; treated as doubtful/lost).




