K. Anh.C 1.13

Kyrie (verschollen; zweifelhaft), K. Anh.C 1.13

沃尔夫冈·阿马德乌斯·莫扎特

Mozart from family portrait, c. 1780-81
Mozart from the family portrait, c. 1780–81 (attr. della Croce)

Mozarts Kyrie (K. Anh.C 1.13) ist ein verschollener und nur zweifelhaft zugeschriebener geistlicher Satz, der in Katalogen mit Salzburg im Jahr 1780 in Verbindung gebracht wird, als der Komponist 24 Jahre alt war. Ein musikalischer Text ist nicht überliefert; das Werk ist ausschließlich durch Dokumentation auf Katalogebene bekannt.

Was bekannt ist

Ein Kyrie wird unter den Werken zweifelhafter oder unsicherer Zuschreibung als K. Anh.C 1.13 geführt, als verschollen bezeichnet und auf 1780 in Salzburg datiert.[1] Über diesen Katalogeintrag hinaus steht derzeit weder ein Autograf noch eine Abschrift oder ein gedruckter Notentext zur Untersuchung zur Verfügung; daher lassen sich weder Besetzung noch Umfang anhand erhaltener musikalischer Quellen verifizieren.[1]

As an Amazon Associate we earn from qualifying purchases.

Die Salzburger Datierung verortet das Stück in die Zeit unmittelbar vor Mozarts endgültigem Bruch mit dem Hof von Erzbischof Colloredo (Frühjahr–Sommer 1781). 1780 schrieb er noch Kirchenmusik für Salzburger Institutionen, häufig in knappen Formaten der „kleinen Kirchenmusik“, die der örtlichen liturgischen Praxis entsprachen; insofern erscheint die Einstufung des Katalogs als eigenständiges Kyrie grundsätzlich plausibel.[2]

Musikalischer Inhalt

Da keine notierte Musik zu K. Anh.C 1.13 nachweislich erhalten ist, lassen sich Tonart, vokale/instrumentale Kräfte und musikalischer Charakter nicht mit Sicherheit beschreiben; auch ein thematisches Incipit ist aus der üblichen Archivüberlieferung nicht verfügbar.[1]

[1] Wikipedia — Köchel catalogue entry listing “C 3.06 | Kyrie (lost; doubtful) | 1780 | 24 | Salzburg” (used here for the basic catalogue-level data and the statement that the work is lost/doubtful).

[2] Internationale Stiftung Mozarteum, Köchel-Verzeichnis (KV) — KV 257 “Missa in C” page (used for contextual confirmation that Salzburg masses comprise Ordinary movements including Kyrie, and for Salzburg church-music context in Mozart’s output).