Bearbeitung von Händels *Ode to Saint Cæcelia* (K. Anh.A 63)
沃尔夫冈·阿马德乌斯·莫扎特

Mozarts mutmaßliche Bearbeitung von Händels Ode for St. Cecilia’s Day (K. Anh.A 63) ist ein Wiener Projekt, das auf 1790 datiert wird, in den Quellen jedoch nur bruchstückhaft überliefert ist und hinsichtlich der Autorschaft seit Langem mit Vorsicht behandelt wird.[1] Sie gehört in denselben späten Wiener Zusammenhang, in dem Mozart nachweislich großformatige Händel-Werke für den Kreis um Baron Gottfried van Swieten neu instrumentierte—Vorhaben, die darauf zielten, barocke Chorpracht in ein orchestrales Idiom des späten 18. Jahrhunderts zu übertragen.[2]
Hintergrund und Kontext
In Wien war Mozart 1790 (34-jährig) eng in Aufführungen Händelscher Werke eingebunden, die für die von Baron Gottfried van Swieten geprägte Salon- und Oratorienkultur eingerichtet wurden; van Swieten förderte modernisierte Besetzungen mit erweiterter Bläserfarbigkeit.[2] In diesem Umfeld wird eine im Köchel-Anhang als „Bearbeitung von Händels Ode to Saint Cæcelia“ bezeichnete Fassung auf Juli 1790 datiert, doch ist ihre Zuschreibung in der modernen Katalogisierung zweifelhaft geblieben.[1]
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Musikalischer Charakter
Soweit die Bearbeitung mit Mozarts gesicherten Händel-Bearbeitungen übereinstimmt, liegt ihr musikalisches Gewicht weniger in einer Neukomposition als in einer Neu-Instrumentierung: Sie klärt die Texturen, stützt die Chorsatz-Harmonik und verleiht der Partitur den kultivierten Wiener Glanz obligater Bläser. Zeitgenössische Kommentare zu Mozarts Händel-Adaptionen heben genau diese Art von ergänzter Bläserführung hervor—eine Aktualisierung, die dem Geschmack des späten 18. Jahrhunderts entgegenkommen sollte, während Händels vokales und kontrapunktisches Argument im Kern unangetastet bleibt.[3]
[1] Wikipedia: Köchel catalogue entry list including Anh.A 63 (arrangement of Händel’s Ode to Saint Cæcelia; dated July 1790, Vienna)
[2] Digital Mozart Edition (Mozarteum): New Mozart Edition PDF for Handel, Ode for St. Cecilia’s Day (Mozart arrangement context within Swieten circle)
[3] Los Angeles Times (1993): discussion of Mozart’s arrangement practice for Handel’s Ode; notes added wind parts to suit contemporary taste (Christopher Hogwood interview)




