Ballett-Intermezzo (Fragment) in C-Dur, K. 299c
볼프강 아마데우스 모차르트 작

Mozarts Ballett-Intermezzo (Fragment), K. 299c, ist ein kleines, erhaltenes Konvolut von Ballettskizzen aus seinem Paris-Aufenthalt 1778, entstanden im Alter von 22 Jahren. Auch wenn nur fragmentarisches Material überliefert ist, erlaubt es einen Blick darauf, wie mühelos Mozart sich dem damals modischen Idiom des französischen Theaters zuwenden konnte—kompakte Tanzrhythmen, klare Phrasen und ein praktisch gedachtes Bühnentempo—neben seinen bekannteren Pariser Werken.
Hintergrund und Kontext
Mozart entwarf K. 299c 1778 in Paris, in einer Phase, in der er sich aktiv an französischem Geschmack erprobte—am öffentlichen Konzertleben, am Prestige der Opéra und an der in der Stadt fest etablierten Praxis, Ballettnummern in Theaterabende einzuschieben.[1] In derselben Saison schrieb er das vollständige Ballett Les petits riens, K. 299b, für eine Pariser Aufführung, hinterließ aber auch mehrere kleinere Entwürfe und Gelegenheitsstücke mit Bühnenbezug.[1]
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Das Ballett-Intermezzo ist nicht als fertige, aufführungspraktische Partitur überliefert, sondern als autographes Skizzenmaterial, das lediglich auf 1778 datiert ist.[1] Die Bezeichnung „Intermezzo“ verweist auf seine wahrscheinliche Funktion als Entr’acte- bzw. Divertissement-Musik—eingeschobene Tanznummern, die einen Szenenwechsel beleben oder für Schaueffekt sorgen sollten—und nicht auf ein in sich geschlossenes Ballett im späteren, im 19. Jahrhundert geprägten Sinn.
Was erhalten ist
Erhalten ist eine kurze Gruppe von Skizzen in C-Dur, als autographes Material überliefert und im Band der Neuen Mozart-Ausgabe zu Pantomimen und Balletten ediert.[1][2] Die Ausgabe weist zwei getrennte Skizzenblätter aus (eines in Berlin und eines in Paris), die reproduziert und transkribiert werden, statt sie als fortlaufende, vollständige „Nummer“ zu präsentieren.[2]
Da es sich um skizzenhaftes Material handelt, sind Details, die man als Hörer erwartet—vollständige Instrumentation, durchgehend einheitliche Phrasenlängen sowie klar markierte Anfänge und Schlüsse—nur stellenweise vorhanden. Dennoch lässt die notierte Musik erkennen, dass Mozart in Ballett-Einheiten dachte: regularisierte Metren, einfache tonale Zielpunkte und ein rhythmisches Profil, das für Bewegung auf der Bühne geeignet ist, nicht für vokale Deklamation.
Wissenschaftlicher Kontext
Moderne Nachschlagewerke führen K. 299c als Pariser Fragment aus dem Sommer 1778, getrennt von (aber in unmittelbarer Nachbarschaft zu) dem vollständig ausgearbeiteten Les petits riens.[1][3] Seine Überlieferung als Skizzen entspricht Mozarts Arbeitsweise in dieser Zeit: Er konnte Tanzsätze bei Bedarf rasch entwerfen und erst später—wenn sich ein Auftrag konkretisierte—Reinschriften und Orchesterstimmen ausarbeiten.
Entwicklungsgeschichtlich steht K. 299c an einem aufschlussreichen Kreuzungspunkt. Paris drängte Mozart zu Glanz an der Oberfläche, zu sauber gesetzten orchestralen Akzenten und zu einem Instinkt für unmittelbare Wirkung—Qualitäten, die bald sowohl in seine Konzertwerke als auch in seinen reifen theatralischen Stil einfließen sollten. Selbst als Fragment weist dieses kleine Intermezzo auf Mozarts Leichtigkeit hin, Musik zu schreiben, die funktional, körperlich und theatralisch präzise getaktet ist, ohne seine charakteristische Klarheit der Anlage preiszugeben.
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[1] Internationale Stiftung Mozarteum, Köchel-Verzeichnis entry for KV 299c/12 ([Ballet-Intermezzo] {12.}): dating (1778), key (C major), autograph status, and NMA references.
[2] IMSLP overview page for the Neue Mozart-Ausgabe: lists NMA II/6/2 appendices including “Sketches for a ballet (facsimile and transcription), K.299c,” with details of two sketch sheets (Berlin and Paris).
[3] Wikipedia: Köchel catalogue table entry including “299c — Ballet Intermezzo (fragment) — Summer 1778 — Paris.”









