„Skizzenblatt“ (verschollen), K. 626b/50
von Wolfgang Amadeus Mozart

Mozarts „Skizzenblatt“ (verschollen) (K. 626b/50) ist ein fehlendes, nur unzureichend dokumentiertes Stück, das ausschließlich durch einen Katalogeintrag überliefert ist; ein musikalischer Text ist nicht erhalten. Da das Blatt selbst verschollen ist und kein Incipit überliefert wurde, bleibt seine Verbindung zu Mozart – ebenso wie jede mögliche Verknüpfung mit Materialien zum Requiem (K. 626) – zweifelhaft.
Was bekannt ist
„K. 626b/50“ ist in den Nachträgen des Köchel-Verzeichnisses schlicht als „Skizzenblatt“ verzeichnet, als verschollen beschrieben, ohne erhaltene Notation; daher lassen sich weder Tonart, Besetzung, Datierung noch Entstehungsort zuverlässig angeben.[1] Der Eintrag im Köchel-Verzeichnis der Stiftung Mozarteum Salzburg zum Requiem in d-Moll, K. 626 nennt die übergeordnete Gruppe „K. 626b/01–56“ als zugehöriges ergänzendes Skizzen- und Fragmentmaterial, dokumentiert jedoch für sich genommen weder den konkreten musikalischen Inhalt noch die Provenienz von K. 626b/50.[2]
Angesichts des fehlenden Quellenmaterials ist K. 626b/50 am besten als verschollenes und möglicherweise unechtes/zweifelhaftes Stück zu behandeln: Die Zuschreibung lässt sich paläographisch nicht überprüfen, und jede stilistische oder kontextuelle Einordnung (einschließlich einer Verbindung zur späten Wiener Zeit 1791) bleibt spekulativ.
Musikalischer Inhalt
Ein musikalischer Inhalt lässt sich nicht beschreiben: Das Skizzenblatt ist verschollen, und in zugänglichen Referenzzusammenfassungen werden weder Incipit noch Transkription angegeben.[1]
[1] Wikipedia — Köchel catalogue (entry listing K. 626b/50 as “Sketch leaf” (lost) among K. 626b items).
[2] Salzburg Mozarteum Foundation — Köchel-Verzeichnis entry for KV 626 (*Requiem*), noting the associated range “KV 626b/01–56.”