K. 33h

Waldhornstück (verschollen), K. 33h

av Wolfgang Amadeus Mozart

Portrait of Mozart aged 13 in Verona, 1770
Mozart aged 13 at the keyboard in Verona, 1770

Mozarts Waldhornstück (K. 33h) ist ein verschollenes Jugendwerk, das vermutlich auf das Jahr 1766 in Salzburg datiert, als er zehn Jahre alt war [1]. Erhalten ist es nur als dokumentarische Erwähnung, nicht als Musik, die man aufführen oder eingehend analysieren könnte [2].

Mozarts Leben zu dieser Zeit

1766 lebte der zehnjährige Wolfgang Amadeus Mozart in Salzburg, zwischen größeren Etappen der Familienreisen, und komponierte weiterhin je nach Gelegenheit für die Menschen und Anlässe in seinem Umfeld. Eine spätere Erinnerung Leopold Mozarts – niedergeschrieben am 16. Februar 1778 in einem Brief an seine Frau Anna Maria und an Wolfgang – ruft in Erinnerung, dass Wolfgang „viele Jahre zuvor“ für Martin Grassl, einen Bediensteten im Haushalt des Fürsten Breuner (Dekan des Salzburger Doms), ein kleines Stück (Waldhornstückl) gemacht habe [2].

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Musikalischer Charakter

Weder ein Autograph noch eine Abschrift von K. 33h sind bekannt, und der Brief nennt weder Tonart noch Umfang oder formalen Plan [2]. Der Titel Waldhornstück (wörtlich „Jagdhornstück“) legt nahe, dass das Werk auf den Hornklang hin gedacht war – vielleicht eine kurze, fächerartige Idee oder eine einfache Melodie, geprägt von der Naturtonreihe des Naturhorns –, doch ohne die Noten selbst bleibt dies Spekulation [1]. In diesem Sinn lässt sich K. 33h am besten als ein kurzer Einblick in das praktische, sozial eingebettete Musizieren des jungen Mozart in Salzburg verstehen: ein kleines, vermutlich zweckgebundenes Stück, geschrieben für einen bestimmten lokalen Musiker, nicht für Veröffentlichung oder Nachwelt [2].

[1] Musiikkikirjastot.fi (PDF book excerpt) — notes on K. 33h as a possibly Salzburg 1766 lost work; mentions Leopold’s reference to a “Waldhornstückl.”

[2] Digital Mozart Edition (dme.mozarteum.at) — Leopold Mozart letter, Mannheim, 16 Feb 1778 (English transcription), referencing that Wolfgang wrote a small hunting-horn piece (KV 33h, lost) for Martin Grassl.