Gloria in C-Dur, K. 323a (Fragment)
by Wolfgang Amadeus Mozart

Mozarts Gloria in C-Dur (K. 323a) ist eine kurze, unvollendete Vertonung des Ordinarium Missae, die nur als Fragment ĂŒberliefert ist und in Katalogen mit dem Kyrie in C, K. 323, in Verbindung gebracht wird. Obwohl das StĂŒck oft mit Salzburger Praxis assoziiert wird, lĂ€sst das erhaltene Autograph den genauen liturgischen Anlass offen.
Hintergrund und Kontext
Das Gloria in C-Dur, K. 323a ist nur in einer sehr kurzen, unvollendeten Partitur ĂŒberliefert und wird im Werkverzeichnis unter Mozarts einzelnen MesssĂ€tzen gefĂŒhrt, nicht als Teil einer vollstĂ€ndigen Messvertonung.[1] Das Autograph wird im Katalog des Mozarteum als Fragment einer Kurzpartitur beschrieben (zwei BlĂ€tter mit drei beschriebenen Seiten); zur spĂ€teren Ăberlieferung gehört zudem eine Abschrift aus dem 19. Jahrhundert, die es ausdrĂŒcklich als den âAnfang eines Gloriaâ von Mozart bezeichnet.[1]
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Da die Quelle lediglich den Beginn bewahrt, ist die Beziehung zum Ă€hnlich isolierten Kyrie in C, K. 323âdas in Verzeichnissen hĂ€ufig âin Verbindungâ mit K. 323a genannt wirdâam ehesten als praktische Zuordnung von Fragmenten zu verstehen und nicht als Beleg fĂŒr eine vollstĂ€ndig konzipierte, einheitliche Messe.[2]
Musikalischer Charakter
Gesichert lĂ€sst sich nur sagen, was Mozart in der Besetzung notiert hat. Das Fragment steht in C-Dur und verlangt einen SATB-Chor mit Streichern (zwei Violinen und Viola) sowie Basso continuo/Orgel; der Katalog des Mozarteum fĂŒhrt auĂerdem vier zusĂ€tzliche, in der Ăberlieferung separat gefĂŒhrte Stimmen (bezeichnet als sDes1â4) auf, neben der ĂŒblichen Chor- und Streicherbesetzung.[1]
Trotz seines unvollendeten Zustands deutet die Anlage auf einen festlichen, gewissermaĂen âdomhaftenâ Auftakt: ein strahlender C-Dur-Rahmen, vom Chor getragener Satz mit lebhaften Streichern und ein Orgel-/Continuo-Fundament, das die Harmonik verankert und zugleich die liturgische Funktion stĂŒtzt. Doch das Fragment bricht ab, bevor Mozart die gröĂere Gloria-Gestalt ausfĂŒhren kannâob als kompakter, salzburgisch geprĂ€gter Durchlauf oder als stĂ€rker gegliederte, konzertierende Anlageâ, sodass seine formalen Ambitionen eine offene Frage bleiben.
[1] Internationale Stiftung Mozarteum (KV Online): entry for KV 323a, including status (fragment), dating range, sources, key, and instrumentation.
[2] Wikipedia: List of compositions by Wolfgang Amadeus Mozart (includes K. 323a as âGloria in C (in conjunction with K. 323)â).




