Klavierkonzert in A (Fragment; Skizze zu K. 414)
von Wolfgang Amadeus Mozart

Mozarts Klavierkonzert in A (Fragment; eine Skizze zum Klavierkonzert Nr. 12 in A-Dur, K. 414) ist ein kleines erhaltenes Arbeitsblatt aus Wien vom Spätherbst 1782, aus jener Zeit, als der 26-jährige Komponist sich als freischaffender Pianist und Komponist zu etablieren begann. Überliefert ist das Material ausschließlich als unvollständige Skizze, eng auf das Konzert bezogen und nicht als eigenständiges, aufführbares Werk gedacht [1].
Was bekannt ist
Eine kurze autographe Skizze in A-Dur zum ersten Satz von Mozarts Klavierkonzert Nr. 12 in A-Dur, K. 414, komponiert 1782 in Wien, hat sich erhalten [1]. Im Online-Katalog der Skizzen der Neuen Mozart-Ausgabe ist sie ausdrücklich als „Skizze zum ersten Satz des Konzerts in A K. 414“ verzeichnet und bewahrt damit lediglich bruchstückhaftes Arbeitsmaterial, nicht aber eine durchgehende Partitur [2].
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Die Skizze stammt aus der Phase, in der Mozart, erst kurz zuvor nach Wien gekommen, Klavierkonzerte für den eigenen Gebrauch im Konzertleben der Stadt schrieb und sie zugleich in flexibel anpassbaren Fassungen (bei einigen Aufführungen mit fakultativen Bläsern) zum Verkauf anbot [1].
Musikalischer Inhalt
Das Erhaltene wirkt wie ein komprimierter Entwurf für die musikalische Anlage des Kopfsatzes: Ideen, in Umrissen notiert, ohne die vollständig ausgearbeitete Orchester- und Solotextur, wie sie im vollendeten Allegro von K. 414 vorliegt [1]. Selbst in diesem reduzierten Zustand weist die Skizze bereits auf den charakteristischen Wiener Ton des Konzerts voraus: ein klar konturiertes Themenprofil, ausgewogene Phrasenbildung und eine Solostimme, die nicht nur als virtuose Zurschaustellung gedacht ist, sondern als geschmeidig singende Protagonistin im Rahmen des Orchesters.
[1] Mozarteum (Köchel Verzeichnis), work entry for K. 414, including dating (Vienna, 28 Dec 1782) and reference to the related sketch (KV⁶ 385o).
[2] DME Mozarteum, NMA Online table of contents (NMA X/30/3: Sketches), listing the “Sketch for the first movement of the concerto in A K. 414.”




