Instrumentalstück in B♭-Dur (Fragment), K. 679
볼프강 아마데우스 모차르트 작

Mozarts Instrumentalstück in B♭-Dur (K. 679) ist ein kurzes erhaltenes Fragment, das vorsichtig auf 1781 datiert wird; als Besetzung werden meist „vermutlich für 12 Bläser und Kontrabass“ genannt. Überliefert ist nur ein kleiner Ausschnitt, sodass ursprünglicher Zweck und größere Anlage unklar bleiben.
Was bekannt ist
Ein kurzes Instrumentalfragment in B♭-Dur ist unter der Köchel-Nummer K. 679 überliefert und wird allgemein auf 1781 datiert (als Wolfgang Amadeus Mozart 25 Jahre alt war), auch wenn der Entstehungsort nicht bekannt ist [1]. Derselbe Eintrag bezeichnet die Besetzung lediglich als wahrscheinlich – „Bläserensemble à 12 und Kontrabass“ –, sodass sich die genaue Instrumentenliste allein aus der Katalogbeschreibung nicht eindeutig festlegen lässt [1]. In Mozarts Biografie markiert das Jahr 1781 den Übergang zwischen den letzten Salzburger Jahren und der entscheidenden Hinwendung nach Wien – eine Phase, in der er sich zunehmend mit Blasinstrumenten beschäftigte (und für sie erfinderisch schrieb), sowohl im kammermusikalischen Bereich als auch in der Serenaden-Tradition [2]).
Musikalischer Gehalt
Da das Werk nur als „kurzes Instrumentalfragment“ erhalten ist [1], lässt es sich eher als Einblick denn als vollständiger Satz verstehen: als Passage, die jene klangvolle, chorartige Mischung ahnen lässt, die Mozart beim Schreiben für größere Bläserensembles mit Kontrabass-Verstärkung bevorzugte. In Tonart und mutmaßlicher Besetzung weist es in die Klangwelt seiner großen B♭-Dur-Bläserserenade, der Serenade Nr. 10, K. 361/370a (oft mit zwölf Bläsern und Kontrabass in Verbindung gebracht), die im selben Jahr komponiert wurde [2]).
[1] Internationale Stiftung Mozarteum, Köchel Catalogue Online: KV 679 entry (title, date, fragment status, probable scoring).
[2] Wikipedia: Serenade No. 10 in B♭, K. 361/370a (date 1781; scoring of twelve winds and double bass; wind-serenade context).