Fuge für Klavier in F-Dur, K. 375h
ヴォルフガング・アマデウス・モーツァルト作

Mozarts Fuge für Klavier in F-Dur (K. 375h) ist eine kurze, wenig bekannte kontrapunktische Studie aus seinen Wiener Jahren, die allgemein auf 1782/83 datiert wird.[1] Entstanden, als er etwa 27 Jahre alt war, zeigt sie ihn dabei, fugentechnische Verfahren im Kleinen am Klavier zu erproben – nicht für einen öffentlichen Anlass.[1]
Hintergrund und Kontext
1783 lebte Mozart in Wien, gerade als freischaffender Komponist und Pianist etabliert, und nahm weiterhin die Vorliebe der Stadt für gelehrten Kontrapunkt ebenso in sich auf wie für brillantes Tastenspiel. Die F-Dur-Fuge K. 375h gehört zu dieser privaten Seite seines Klavierschaffens: eine gedrängte Fuge für Soloklavier, in Katalogen oft als fragmentarisch beschrieben.[1][2] Ihr Umfang und die scheinbare Unvollständigkeit legen eine Übung oder Skizze nahe – Musik, die sich selbstverständlich neben Mozarts anderen kontrapunktischen Erkundungen der frühen 1780er-Jahre einordnet, statt neben seinen größeren, auf Veröffentlichung ausgerichteten Sonaten.
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Musikalischer Charakter
Auf dem Papier zeigt K. 375h eine geradlinige Fugenanlage in F-Dur für einen einzelnen Klavierspieler: Das Thema wird klar vorgestellt und anschließend beantwortet, während sich die Stimmen nach und nach verdichten.[1] Der Satz setzt eher auf Transparenz als auf virtuose Effekte: dichte Einsätze, enge Imitation und insgesamt eine „Werkstatt“-Atmosphäre, in der Stimmführung und kontrapunktisches Gleichgewicht Vorrang haben. Mehrere Nachschlagewerke führen das Stück als Fragment, und entsprechend wirkt der musikalische Gedankengang verkürzt – eher ein Einblick in die Methode als ein vollständig ausgearbeitetes Konzertstück.[2]
[1] IMSLP work page giving basic catalog data (key, instrumentation) and composition dating (1782/83) for K. 375h.
[2] Musicalics listing that includes K. 375h and labels it as a fugue fragment in F major.




