K. 673

Flötenkonzert (verschollen oder nicht realisiert), K. 673

볼프강 아마데우스 모차르트 작

Mozart with Golden Spur medal, 1777
Mozart wearing the Order of the Golden Spur, 1777 copy

Mozarts Flötenkonzert (K. 673) ist ein verschollenes oder möglicherweise nie realisiertes Werk, das mit seiner Mannheim–Paris-Reise 1777–1778 in Verbindung steht, als er 21 Jahre alt war. Weder Partitur noch Stimmen sind nach heutigem Kenntnisstand erhalten, und das Konzert ist nur durch katalogartige Dokumentation belegt.

Was bekannt ist

Das Köchel-Verzeichnis führt K. 673 als Konzert für Flöte und Orchester, mit dem Vermerk „verschollen oder nicht realisiert“, und datiert es auf Mannheim/Paris (1777–1778) [1]. Derzeit sind weder eine autographe Handschrift noch Abschriften oder Aufführungsmaterialien bekannt; daher lassen sich Tonart, Details der Besetzung über „Flöte und Orchester“ hinaus und selbst der Grad der Ausarbeitung bzw. Vollendung nicht überprüfen.

Im Kontext rückt diese Datierung den Eintrag in die Nähe von Mozarts Bemühungen, in Mannheim (mit seinem berühmten Orchester) eine Anstellung zu finden, sowie der anschließenden, schwierigen Monate in Paris. Falls K. 673 tatsächlich geplant war, würde es in die Phase unmittelbar vor dem erhaltenen Flötenkonzert in G-Dur, K. 313 (1778) gehören—einem eigenen, überlieferten Konzert, das nicht mit diesem verschollenen Katalogeintrag verwechselt werden sollte.

Musikalischer Inhalt

Da von K. 673 keine Musik überliefert ist, lässt sich zu Themen, Satzfolge oder Form nichts Konkretes sagen. Allenfalls deutet die Formulierung im Katalog auf das konventionelle Solokonzert-Konzept des späten 18. Jahrhunderts hin—die Flöte dem Orchesterensemble gegenübergestellt—ohne dass irgendeine spezifische musikalische Substanz erhalten wäre [1].

[1] International Stiftung Mozarteum, Köchel Verzeichnis entry for KV 673 (“Concerto for flute and orchestra”; status: lost or not realized; dating: Mannheim, Paris, 1777–1778).