Convertentur sedentes in D-Dur (K. Anh.C 3.09)
沃尔夫冈·阿马德乌斯·莫扎特

Convertentur sedentes (K. Anh.C 3.09) ist ein lateinisch textiertes Offertorium in D-Dur, das zeitweise unter dem Namen Wolfgang Amadeus Mozarts überliefert wurde, heute jedoch als unecht gilt und seinem Vater Leopold Mozart zugeschrieben wird. Ein gesichertes Kompositionsdatum oder ein sicherer Entstehungsort ist im maßgeblichen Online-Katalogeintrag nicht angegeben; das Werk ist jedoch in Quellen überliefert und wurde im frühen 19. Jahrhundert gedruckt.
Was bekannt ist
Der Titel Convertentur sedentes in umbra ejus verweist auf einen liturgischen Text und nicht auf eine kleine Klavierminiatur; der maßgebliche moderne Katalogeintrag führt K. Anh.C 3.09 als Offertorium „für Soli, Chor und Orchester“ von Leopold Mozart, wobei die Echtheit ausdrücklich als fälschliche Zuschreibung an Wolfgang gekennzeichnet ist [1]. Dasselbe Werk erscheint auch auf IMSLP unter Leopolds Namen, mit dem Hinweis auf die frühere Zuschreibung an Wolfgang als K. 177, und mit einer Besetzungsangabe für Sopran, Tenor und Orchester [2]. Der Mozarteum-Katalog vermerkt zudem, dass das Werk erhalten ist, und dokumentiert eine frühe Druckverbreitung (darunter ein „Erstdruck, 1820“) sowie Stimmenmaterial, das auf dem Titel Wolfgangs Namen trägt—ein Beleg dafür, wie sich die Fehlzuschreibung verbreiten konnte [1].
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Musikalischer Inhalt
Eine detaillierte, taktgenaue Beschreibung lässt sich hier ohne Einsicht in den überlieferten Notentext selbst nicht zuverlässig geben; die katalogisierte Besetzung ist jedoch durchgängig vokal und orchestral und nicht auf ein Tasteninstrument bezogen: Solostimmen (mindestens Sopran und Tenor), dazu Chor sowie Orchester/Orgel in der Überlieferung [1] [2]. Praktisch gesehen rückt das K. Anh.C 3.09 damit in die Nähe der Salzburger lateinischen Offertorien, die in der Messe auf die Lesungen folgen sollten—Musik, die eher von klarer Textdeklamation, periodischer Phrasierung und funktionalen Kontrasten zwischen Solo- und Tutti-Kräften geprägt ist als von pianistischer Figuration [1].
[1] Internationale Stiftung Mozarteum (Köchelverzeichnis): KV Anh. C 3.09 — catalog entry identifying the Offertory in D major as falsely attributed and assigning it to Leopold Mozart; includes survival/print/source notes.
[2] IMSLP: “Convertentur sedentes (Mozart, Leopold)” — notes former attribution to W. A. Mozart (K. 177) and gives basic scoring/edition details.




