K. 626b/56

„Autographes Musikmanuskript“ (verschollen), K. 626b/56

de Wolfgang Amadeus Mozart

Posthumous portrait of Mozart by Barbara Krafft, 1819
Mozart, posthumous portrait by Barbara Krafft, 1819

Der Eintrag „Autographes Musikmanuskript“ (K. 626b/56) ist ein verschollener Posten im Köchel-Nachtrag; es ist keine Musik überliefert, anhand derer sich Tonart, Besetzung, Datierung oder Herkunftsort bestimmen ließen [1]. Entsprechend gilt er heute eher als zweifelhafte oder möglicherweise unechte Zuschreibung denn als sicher identifizierbares Mozart-Werk.

Was bekannt ist

K. 626b/56 ist ausschließlich als kurzer Katalogeintrag überliefert – „Autographes Musikmanuskript“ (Autographisches Musikmanuskript) – und wird ausdrücklich als verschollen bezeichnet [1]. In modernen Bibliotheksbeständen lässt sich offenbar weder eine Partitur noch eine Skizze oder Stimme nachweisen; zudem nennt der derzeit publizierte Eintrag weder Tonart noch Instrumentation, Incipit (Anfangstakte), Datum oder Kompositionsort [1]. Da kein musikalischer Text zur Prüfung vorliegt und dem Datensatz keinerlei Kontextangaben beigefügt sind, lässt sich die Zuschreibung nicht verifizieren; folglich ist er im weiten Feld der einst Mozart zugeschriebenen, später von der Forschung jedoch angezweifelten Werke am ehesten als von zweifelhafter Authentizität (und potenziell unecht) einzustufen [2].

Musikalischer Inhalt

Da das Manuskript verschollen ist und im gedruckten Katalogeintrag weder ein Incipit noch eine Inhaltsbeschreibung überliefert ist, lässt sich über Gattung, Besetzung, formale Anlage oder auch nur darüber, ob es sich um ein vollständiges Stück, einen Entwurf oder wenige notierte Takte handelte, nichts Verlässliches sagen [1].

[1] Wikipedia — Köchel catalogue: table entries include “626b/56 ‘Autograph musical manuscript’ (lost)”

[2] Wikipedia — overview list of Mozart symphonies of spurious or doubtful authenticity (context for doubtful/spurious attributions)