Adagio in F-Dur für Streichquartett (verschollen), K. 718
von Wolfgang Amadeus Mozart

Mozarts Adagio in F-Dur für Streichquartett (K. 718) ist ein verschollenes, nur dürftig dokumentiertes Kammermusikwerk, das vorsichtig auf 1781 datiert wird, als der Komponist 25 Jahre alt war. Da weder eine Partitur noch ein Autograf erhalten ist, ist das Stück nur durch einen Katalogvermerk belegt und gilt häufig als Werk zweifelhafter Echtheit.
Was bekannt ist
Das Werk wurde im Köchel-Verzeichnis als Adagio in F-Dur für Streichquartett aufgenommen und grob auf 1781 datiert; ein Entstehungsort ist nicht verlässlich überliefert, und nach derzeitigem Kenntnisstand ist kein Musikmanuskript erhalten. Praktisch bedeutet das: K. 718 ist eher ein Hinweis auf Titel und Besetzung als ein aufführbarer Quartettsatz.
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Weil die Quellenlage so dünn ist, lässt sich K. 718 am besten als zweifelhaft oder möglicherweise unecht einordnen: Der Katalogeintrag bewahrt zwar die Behauptung, dass ein solches Stück einst existierte, belegt aber nicht von sich aus zweifelsfrei die Autorschaft. (Die Unsicherheit bei manchen Zuschreibungen—besonders bei solchen, die nur über sekundäre Verzeichnisse überliefert sind—hat Parallelen auch an anderer Stelle im Mozart-Repertoire „unechter oder zweifelhafter“ Werke.)[2]
Musikalischer Inhalt
Es ist keine notierte Musik überliefert; daher lassen sich Themen, Form und Satzweise des Adagio nicht auf Grundlage primärer Belege beschreiben. Über die Bezeichnung „Streichquartett” hinaus bleiben selbst grundlegende Details—etwa ob es als langsame Einleitung, als eigenständiger Satz oder als Ersatzsatz gedacht war—unbekannt.[1]
[1] Wikipedia — Köchel catalogue entry list including K. 718 as “Adagio in F for string quartet (lost), 1781.”
[2] Wikipedia — Overview article on Mozart works of spurious or doubtful authenticity (context for how doubtful attributions are handled in Mozart scholarship).




