Verschiedene Märsche (verschollen), K. 41c (zweifelhaft)
볼프강 아마데우스 모차르트 작

Mozarts Verschiedene Märsche (K. 41c) sind eine verschollene, nur zweifelhaft zugeschriebene Sammlung von Orchester-Marschstücken, die mit Salzburg im Jahr 1767 in Verbindung gebracht wird, als er 11 Jahre alt war. Es ist keine Partitur erhalten, und selbst der genaue Inhalt des Werks – Tonart, Besetzung und Anzahl der Märsche – bleibt unbekannt.
Mozarts Leben zu dieser Zeit
1767 war Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) nach den ausgedehnten Reisen der Familie wieder in Salzburg, schrieb Musik für lokale Anlässe und verfeinerte sein Können unter der engen Aufsicht Leopold Mozarts.[1] Im selben Jahr entstand ein Bündel praktischer, nach außen gerichteter Arbeiten für das Salzburger Umfeld – Musik, die gebraucht, gespielt und bei Bedarf ersetzt werden sollte – neben ambitionierteren Vorhaben für Kirche und Theater.[2]
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Musikalischer Charakter
Da K. 41c verschollen ist und die Zuschreibung als zweifelhaft gilt, lässt sich über Themen, harmonischen Plan oder sogar die genaue Instrumentation nichts Verlässliches sagen. Allenfalls legt die Bezeichnung „verschiedene Märsche“ kurze, funktionale Sätze in einem gleichmäßigen Zweiertakt nahe, gedacht für Prozessionen oder zeremonielle Anlässe – Gattungen, zu denen Mozart während seiner Salzburger Jahre immer wieder zurückkehren sollte.[3]
Mit anderen Worten ist K. 41c am ehesten als Katalogspur zu verstehen: ein Name für Musik, die einst unter Mozarts Autorschaft kursierte (oder für solche gehalten wurde), sich aber derzeit nicht anhand überlieferter Noten auf dem Papier überprüfen lässt.[4]
[1] Wikipedia: Piano Concertos Nos. 1–4 (context for Mozart in Salzburg at age 11 in 1767)
[2] MozartDocuments.org: report and context for Salzburg performances in Lent 1767 (Mozart aged 11)
[3] Mozarteum Köchel-Verzeichnis entry (example of Salzburg orchestral marches as a functional genre in Mozart’s output)
[4] Wikipedia: Overview page on Mozart works of spurious or doubtful authenticity (editorial context for doubtful attributions)




