Magnificat in C (Fragment), K. 321a
볼프강 아마데우스 모차르트 작

Mozarts Magnificat in C-Dur (K. 321a) ist ein winziges erhaltenes Bruchstück aus seiner Salzburger Kirchenmusik von 1779, entstanden, als er 23 Jahre alt war. Das Überlieferte ist zu unvollständig, um das ursprünglich beabsichtigte Ausmaß des Werks mit Sicherheit zu bestimmen, deutet jedoch auf den festlichen, orchestralen Vesperstil hin, wie er für den Salzburger Dom gepflegt wurde.
Was bekannt ist
Das Magnificat in C-Dur, K. 321a, ist nur als kurzes eigenhändiges Fragment aus Salzburg aus dem Jahr 1779 überliefert.[1] Ein einziges erhaltenes Blatt – in einem Auktionskatalog beschrieben als sieben Takte auf zehn Systemen – trägt Mozarts Titel sowie die Tempobezeichnung Allegro con spirito.[2] Darüber hinaus lassen sich weder die ursprünglich beabsichtigte Gesamtlänge noch der liturgische Zusammenhang allein aus dem erhaltenen Material sicher bestimmen, wenngleich ein eigenständiges Magnificat in Salzburg naturgemäß zur Vesperpraxis gehören würde.[1]
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Musikalischer Gehalt
Das Erhaltene weist auf einen Auftakt hin, der in hellen, repräsentativen Dimensionen gedacht ist: Die Manuskriptbeschreibung legt eine Anlage für mehrere vokale und instrumentale Stimmen nahe und nicht bloß eine einfache Orgelbegleitung; eröffnet wird energisch im Allegro con spirito.[2] Da keine Fortsetzung bekannt ist, lässt sich das Fragment nicht zuverlässig den üblichen inneren Abschnitten einer vollständigen Magnificat-Vertonung zuordnen, und jede Rekonstruktion von Besetzung oder Form bleibt daher spekulativ.
[1] Stiftung Mozarteum Salzburg, Köchel Verzeichnis entry for “Magnificat in C”, K. 321a (work overview and Salzburg Vespers context note).
[2] Christie’s lot description for Mozart autograph “Magnificat, K. 321a” (physical description of the surviving leaf and tempo indication).




