K. 33b

Solos für Violoncello (verschollen) (K. 33b)

沃尔夫冈·阿马德乌斯·莫扎特

Portrait of Mozart aged 13 in Verona, 1770
Mozart aged 13 at the keyboard in Verona, 1770

Solos für Violoncello (K. 33b) ist ein verschollenes, vermutlich zweifelhaftes Konvolut von Stücken für unbegleitetes Violoncello, das mit Mozarts Aufenthalt in Donaueschingen 1766 in Verbindung gebracht wird, als er zehn Jahre alt war. Keine Musik ist erhalten, und die Werke sind nur aus einer frühen Archivnotiz bekannt.

Mozarts Leben zu dieser Zeit

1766 reiste der zehnjährige Wolfgang Amadeus Mozart mit seiner Familie und trat an deutschsprachigen Höfen und in Städten auf. Die Verbindung von K. 33b mit Donaueschingen rückt das Werk in den Umkreis des fürstlichen Hofes der Fürstenberg, wo die Mozarts während ihrer langen Reise von 1763–66 empfangen wurden und wo man vom jungen Komponisten offenbar erwartete, gelegentlich neue Stücke zu liefern, ebenso wie am Tasteninstrument und an der Violine zu brillieren.[1]

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Musikalischer Charakter

Leopold Mozarts Verzeichnis der frühen Werke seines Sohnes von 1768 nennt „verschiedene Soli“ für mehrere Instrumente und ausdrücklich „für das Violoncello … für den Prinzen zu Fürstenberg“, das in der modernen Katalogisierung als K. 33b geführt wird.[1] Da weder ein Manuskript noch Incipits (Anfangstakte) oder zeitgenössische Beschreibungen der Cellostücke nachweislich erhalten sind, lassen sich Tonart, Satzanzahl und Stil hier nicht verantwortungsvoll rekonstruieren; sogar die Zuschreibung selbst gilt in der modernen Referenzpraxis häufig als zweifelhaft.[2]

[1] Digital Mozart Edition (Mozarteum): Leopold Mozart’s catalogue of early works (Vienna, 1768) — includes the entry for “various solos … for the violoncello … for the Prince zu Fürstenberg,” identified as K. 33b (lost).

[2] mozart.gr: “Mozart: Lost Works” — includes K33b “Solos for Cello” in a list of lost works and reflects the work’s uncertain/doubtful status in secondary reference compilations.