Variationen in A (verschollen), K. 21a (A-Dur)
de Wolfgang Amadeus Mozart

Mozarts Variationen in A für Klavier (K. 21a) sind ein verschollenes Juvenilium aus dem Londoner Aufenthalt der Familie und lassen sich grob auf 1764–1765 datieren. Als abgeschlossene Folge von Klaviervariationen in A-Dur verzeichnet, gehören sie zu den frühesten Versuchen des neunjährigen Komponisten in einer Gattung, die eng mit Improvisation sowie klanglicher Brillanz und Virtuosität am Tasteninstrument verbunden ist.
Mozarts Lebensumstände zur Entstehungszeit
In den Jahren 1764–1765 hielt sich Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) im Rahmen der großen Europareise der Familie in London auf, trat öffentlich auf und nahm das außergewöhnlich reiche Musikleben der Stadt in sich auf. K. 21a wird dieser Londoner Zeit zugeordnet und gewöhnlich unter den Klavierstücken eingeordnet, die mit seiner frühesten professionellen Ausbildung als reisender Kinder-Virtuose verbunden sind [1].
As an Amazon Associate we earn from qualifying purchases.
Musikalischer Charakter
Mit Sicherheit lassen sich nur die elementarsten Fakten festhalten: K. 21a war eine Folge von Klaviervariationen (clavier) in A-Dur und ist heute verschollen [1]. Da keine Partitur erhalten ist, lassen sich Einzelheiten wie Thema, Anzahl der Variationen, Satzbild und technisches Niveau nicht zuverlässig beschreiben; dennoch entspricht bereits die Wahl der Variationsform der Tasteninstrumentkultur der Mitte des 18. Jahrhunderts, in der Variationszyklen sowohl als kompositorische Übungen als auch als Mittel für Verzierung und Brillanz am клавир dienten [1].
[1] International Mozarteum Foundation (Köchel-Verzeichnis): KV 21a – Variations in A for Clavier (status, dating, key, instrumentation, and brief genre context).




