K. 206a

Cellokonzert in F-Dur (verschollen), K. 206a

av Wolfgang Amadeus Mozart

Miniature portrait of Mozart, 1773
Mozart aged 17, miniature c. 1773 (attr. Knoller)

Mozarts Cellokonzert in F-Dur (K. 206a) ist ein überliefertes, jedoch verschollenes Werk, das im Köchelverzeichnis der Internationalen Stiftung Mozarteum auf März 1775 datiert und als von zweifelhafter Echtheit gekennzeichnet wird. Hätte es in der beschriebenen Form existiert, gehörte es in dieselbe jugendliche Konzertwelt wie Mozarts Violinkonzerte aus seinem neunzehnten Lebensjahr – Musik, die darauf angelegt ist, einen Virtuosen zu schmeicheln und zugleich das Orchester in einem hellen, federnden F-Dur-Rahmen zu halten.

Was bekannt ist

Der Online-Köchel-Katalog der Internationalen Stiftung Mozarteum führt ein Concerto in F for violoncello and orchestra, K. 206a, als verschollenes Werk und weist ihm zweifelhafte Echtheit zu; dennoch wird es dort als vollendetes Werk behandelt, datiert auf Salzburg, März 1775, in F-Dur.[1] Derzeit ist kein Notentext verfügbar: Weder Partitur noch Stimmen sind nach heutigem Kenntnisstand erhalten, und der Eintrag bietet keine brauchbaren Incipits oder Satzangaben für eine Rekonstruktion.[1]

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Im Hinblick auf Mozarts Entwicklung stellt die Datierung K. 206a neben die konzertante Idiomatik der Jahre 1774–75, als er selbstbewusste, auf öffentliche Wirkung zielende Werke für Solist und Orchester schrieb (am bekanntesten die Violinkonzerte von 1775). Dennoch bedeutet das Prädikat „zweifelhaft“, dass jeder Versuch, K. 206a als fehlendes Bindeglied in Mozarts Konzertstil zu hören, vorläufig bleiben muss.[1]

Musikalischer Inhalt

Da derzeit keine notierte Musik zu K. 206a nachweislich erhalten ist, lässt sich weder über Themen, Satzfolge, Orchestrierung noch über die Cellostimme quellenbasiert Auskunft geben. Das Werk ist gegenwärtig eher ein Titel und ein Katalogeintrag als ein aufführbares Konzert.[1]

[1] International Mozarteum Foundation (KV.mozarteum.at): work entry for KV 206a, including status (lost), authenticity (doubtful), key (F major), and dating (Salzburg, March 1775).