Klaviersonate in C-Dur (verschollen), K. 33f
by Wolfgang Amadeus Mozart

Mozarts Klaviersonate in C-Dur (K. 33f) ist ein Tastenwerk aus seiner Kindheit, das heute nur noch durch KatalogeintrĂ€ge belegt ist. Die Internationale Stiftung Mozarteum fĂŒhrt es als authentische, jedoch verschollene Sonate fĂŒr Clavier, vermutlich entstanden in Mozarts Salzburger Jahren zwischen 1769 und 1774.
Mozarts Leben zur Entstehungszeit
Wolfgang Amadeus Mozart (1756â1791) befand sich noch mitten in seiner prĂ€genden Salzburger Ausbildungszeit, als diese Sonate in C fĂŒr Clavier vermutlich entstand. Der Köchel-Eintrag verortet das Werk in Salzburg und datiert es grob auf 1769â1774 â eine Zeit, in der Mozart vom spĂ€ten Kindesalter bis in die frĂŒhe Jugend hinein italienisch geprĂ€gte Melodik, deutsche Tastenpraxis und die ganz praktischen Anforderungen des hĂ€uslichen Musizierens aufnahm. In diesen Jahren ĂŒberwachte Leopold Mozart weiterhin die Studien und beruflichen Perspektiven seines Sohnes, wĂ€hrend das höfische und kirchliche Umfeld Salzburgs das musikalische Gravitationszentrum der Familie blieb.[1]
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Musikalischer Charakter
Da keine erhaltene Partitur vorliegt, lĂ€sst sich K. 33f hinsichtlich Themen, Satztechnik oder Satzfolge nicht mit Sicherheit beschreiben. Was sich sagen lĂ€sst, ist zwar begrenzt, aber konkret: Das Werk wird als vollendete Sonate in C-Dur fĂŒr solistisches Clavier bezeichnet (ein damaliger Sammelbegriff, der Cembalo und frĂŒhes Hammerklavier einschlieĂen kann) und gehört zu der kleinen Gruppe von Mozarts frĂŒhen Klaviersonaten, die heute als verschollen gelten.[1] Entwicklungsgeschichtlich deutet schon die Bezeichnung als âSonateâ darauf hin, dass Mozart bereits an groĂformaler KontinuitĂ€t im Klaviersatz arbeitete â ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu den sicher ĂŒberlieferten Sonaten der Mitte der 1770er Jahre (etwa der Gruppe K. 279â284).
[1] International Mozarteum Foundation (Köchel Verzeichnis): KV 33f, Sonata in C for clavier â status, key, instrumentation, and dating.




