Das dritte Skizzenbuch (verschollen) (K. 32a)
볼프강 아마데우스 모차르트 작

Mozarts Drittes Skizzenbuch (verschollen), K. 32a, ist ein überliefertes Notizheft mit frühjugendlichem Tastenmaterial, das mit dem Aufenthalt der Familie Mozart in den Niederlanden im Jahr 1765 in Verbindung gebracht wird. Aus der Quelle ist heute keine Musik erhalten, und die Zuschreibung gilt häufig als zweifelhaft.
Mozarts Lebensumstände zu dieser Zeit
1765 war Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) neun Jahre alt und reiste mit seiner Familie auf der Grand Tour; der Köchel-Katalog bringt das verschollene Dritte Skizzenbuch (K. 32a) für diese Zeit mit den Niederlanden in Verbindung. Spätere Dokumente belegen, dass Mozarts Witwe Constanze Mozart 1799 noch ein Notizheft besaß, das sie „Capricci“ nannte, und dass es zum Abschreiben ausgeliehen wurde, bevor es anschließend verschwand – eine von mehreren frühen Quellen, die sich später vom Familienarchiv trennten. [1]
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Musikalischer Charakter
Da das Manuskript verschollen ist, lassen sich Tonart, Besetzung, Satzfolge oder auch verlässliche Incipits nicht anhand der Seiten selbst beschreiben. Was sich sagen lässt, beschränkt sich auf die traditionelle Einordnung des Skizzenbuchs als Sammlung von „Capricci“ (und in einigen sekundären Berichten verwandter kontrapunktischer Stücke), was – sofern die Zuschreibung echt ist – zu jener improvisatorischen und erkundenden Schreibweise für Tasteninstrumente passen würde, die man von Mozart mit neun Jahren erwarten darf, zumal im Reisezusammenhang, in dem er häufig gebeten wurde, schnelle Einfälle und gelehrten Stil zu demonstrieren. Moderne Nachschlage- und Überblicksdarstellungen zu zweifelhaften/unechten Mozart-Zuschreibungen bieten einen hilfreichen Rahmen, um K. 32a eher als Werk unsicherer Authentizität zu behandeln denn als gesicherten Beleg für Mozarts Entwicklung. [2]
[1] Mozarteum (DME): English transcription PDF of a 1799 letter from Constanze Mozart to Breitkopf & Härtel; editorial note mentions “KV 32a (The Third Sketchbook)” and that the “Capricci” have been lost.
[2] Wikipedia: overview article on Mozart symphonies of spurious or doubtful authenticity (used here as a general reference point for the editorial caution around doubtful/spurious attributions).




