Cellokonzert in F-Dur (verschollen), K. 206a
av Wolfgang Amadeus Mozart

Mozarts Cellokonzert in F-Dur (K. 206a) ist ein ĂŒberliefertes, jedoch verschollenes Werk, das im Köchelverzeichnis der Internationalen Stiftung Mozarteum auf MĂ€rz 1775 datiert und als von zweifelhafter Echtheit gekennzeichnet wird. HĂ€tte es in der beschriebenen Form existiert, gehörte es in dieselbe jugendliche Konzertwelt wie Mozarts Violinkonzerte aus seinem neunzehnten Lebensjahr â Musik, die darauf angelegt ist, einen Virtuosen zu schmeicheln und zugleich das Orchester in einem hellen, federnden F-Dur-Rahmen zu halten.
Was bekannt ist
Der Online-Köchel-Katalog der Internationalen Stiftung Mozarteum fĂŒhrt ein Concerto in F for violoncello and orchestra, K. 206a, als verschollenes Werk und weist ihm zweifelhafte Echtheit zu; dennoch wird es dort als vollendetes Werk behandelt, datiert auf Salzburg, MĂ€rz 1775, in F-Dur.[1] Derzeit ist kein Notentext verfĂŒgbar: Weder Partitur noch Stimmen sind nach heutigem Kenntnisstand erhalten, und der Eintrag bietet keine brauchbaren Incipits oder Satzangaben fĂŒr eine Rekonstruktion.[1]
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Im Hinblick auf Mozarts Entwicklung stellt die Datierung K. 206a neben die konzertante Idiomatik der Jahre 1774â75, als er selbstbewusste, auf öffentliche Wirkung zielende Werke fĂŒr Solist und Orchester schrieb (am bekanntesten die Violinkonzerte von 1775). Dennoch bedeutet das PrĂ€dikat âzweifelhaftâ, dass jeder Versuch, K. 206a als fehlendes Bindeglied in Mozarts Konzertstil zu hören, vorlĂ€ufig bleiben muss.[1]
Musikalischer Inhalt
Da derzeit keine notierte Musik zu K. 206a nachweislich erhalten ist, lĂ€sst sich weder ĂŒber Themen, Satzfolge, Orchestrierung noch ĂŒber die Cellostimme quellenbasiert Auskunft geben. Das Werk ist gegenwĂ€rtig eher ein Titel und ein Katalogeintrag als ein auffĂŒhrbares Konzert.[1]
[1] International Mozarteum Foundation (KV.mozarteum.at): work entry for KV 206a, including status (lost), authenticity (doubtful), key (F major), and dating (Salzburg, March 1775).




